Die Dröppelminna (siehe Bild) ist eine bergische Vorläuferin der Kaffeemaschine.
Ihr Name entstand aus den Worten dröppeln = tropfen und Minna, der haubenbewehrten
Köchin und Haushälterin und guten Seele in Person. Früher wurde der Kaffe in der Küche aufgegossen
und langsam vom Sud in eine Kanne oder Tasse umgefüllt.
Mit dem Einzug der Dröppelminna ins Bergische Land konnte man den Kaffee nun in der
bauchigen Zinnkanne in der guten Stube servieren. Der Kaffeesatz verstopfte doch alsbald den Konus
im Kränchen der Kanne und es "dröppelte". So gesellte sich als Ausstattungsmerkmal nach einiger Zeit
ein Zinnschälchen als Tropfenfänger der Dröppelminna hinzu.
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